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"We're all stories in the end. Just make it a good one." - The Doctor (Doctor Who von Steven Moffat)

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Donnerstag, 16 Juni 2016 18:54

Veröffentlichung "Maschinenwahn"

geschrieben von

Noch nicht mal zwei Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung von "Die Geister von Ure" und schon gibt es das nächste aus meiner Feder! Mit "Maschinenwahn" wurde am 15.06.2016 mein erster Cyberpunk-Roman im Verlag books2read vom Hause Harper Collins Germany veröffentlicht. Angedacht als erster Teil einer Trilogie, kann der Roman aber auch für sich alleine stehend gelesen werden.

Worum geht es?

Im Jahr 2063 sitzt das Schweizer Parlament nach wie vor in Bern, die wahre Macht haben jedoch die Koalitionen der Konzernbosse inne. Das Gesetz verbietet, gesunde Körperteile durch hochfunktionale Cyberprothesen zu ersetzen. Eingeführt wurde diese Regelung, als man erkannte, dass übermäßiges Modding, wie es genannt wird, zu massiven psychischen Störungen führen kann. Sie dient besonders dem Schutz der Konzernmitarbeiter, die ihren Arbeitgebern häufig voll und ganz ausgeliefert sind. Nicht dass sich die Konzerne auch wirklich daran halten würden...

Klappentext:

 Eine betäubte Frau landet auf dem Behandlungstisch von Sams illegaler Arztpraxis. Sein Auftrag lautet, ihren Körper durch zahlreiche Cyberprothesen zu modifizieren. Doch mitten in der OP erwacht die Frau aus ihrer Narkose und flieht. Sams Klient zeigt nun sein wahres Gesicht: Sollte er die Unbekannte nicht wiederfinden und seinen Auftrag zu Ende führen, droht ihm der Tod. Eine mörderische Hetzjagd beginnt … Was zählt ein Menschenleben in einer Welt des Maschinenwahns?

Mittwoch, 01 Juni 2016 09:07

Writing Excuses Masterclass - Woche 5

geschrieben von

Endlich komme ich wieder einmal dazu, meine Writing Excuses Aufgaben nachzuholen. Hier kommt meine Lösung zu der offiziellen Woche 5! 

 

Woche 5: What Do You Mean My Main Character is Boring?

→ Nimm drei unterschiedliche Charaktere und führe sie durch eine Szene. Übermittle dem Leser ihren emotionalen Zustand, ihren Job und ihre Hobbies ohne diese direkt zu erwähnen. Die vorgegebene Szene: Sie laufen über einen Marktplatz, um ein Paket an einem toten Briefkasten abzuliefern.

Da ich absolut keine Idee hatte, welchen Charakter ich als drittes nehmen könnte, habe ich diese Aufgabe leider nur zweimal erledigt.

1. Priscilla (aus »Magic Priscilla«)

Es fiel ihr schwer, sich wirklich auf die Markstände zu konzentrieren. Vor vielen Jahren hatte sie es genossen, am Arm eines charmanten jungen Herrn über den Markt zu flanieren und sich Süßigkeiten oder Blumen kaufen zu lassen. Diese Zeiten waren aber lange vorbei und heute brauchte es mehr, als in Schokolade getauchte Früchte oder eine Rose, zum Priscillas Aufmerksamkeit zu erlangen.
»Miss Fitzroy, guten Tag.«
Priscilla blickte von ihren Füssen auf. 
»Oh, Emily. Verzeih mir, ich war in Gedanken«, antwortete sie der jungen Dame, fast noch ein Mädchen, welches hinter einem der Stände stand und sie freundlich anlächelte.
Emilies Stand war der einzige, an dem Priscilla heutzutage noch irgendwas einkaufte. Etwas abwesend strich sie über die Stickdeckchen, befühlte die angebotene Wolle und nickte dann.
»Schöne Ware, hast du heute wieder. Aber leider fehlt mir im Moment einfach die Zeit, weißt du. Ich kaufe bald wieder bei dir ein. Ich verspreche es«
Das Lächeln verschwand nicht von Emilies Gesicht.
»Aber natürlich, Miss Fitzroy. Ich wünsche noch einen schönen Nachmittag.«
Priscilla nickte abermals und ging weiter.
In ihrer Tasche befühlte sie das Paket, das schwerer wog, als es rein physikalisch eigentlich durfte. 
Dummes Ding, beleidigte sie das Paket in Gedanken.
Sie strich das schlechte Gewissen von sich, dass sie sich nicht die Zeit genommen hatte, richtig mit Emily zu reden, wie es sich gehörte an einem Sonntagnachmittag auf dem Markt. Über solche Dinge konnte sie sich Gedanken machen, wenn die ganze Sache hier durch war. Wann auch immer das sein mochte.
»Ah«, machte Priscilla und fasste den alten Frisörsalon in den Blick, der hinter zwei Ständen versteckt lag. 
Ein leiser Stich fuhr ihr ins Herz, wie heruntergekommen der Laden aussah. Wie hatten sich sie und die Mädels früher schick machen lassen beim jungen Eliot, bevor es an einen Ball oder sonstige Festlichkeit ging. Was aus dem Jungen geworden war? So talentiert wie er gewesen war, hatte er es bestimmt weit gebracht. Vielleicht ein eigenes Geschäft in London? Oder Paris?
Priscilla schüttelte den Gedanken ab. Sie war nicht hier, um in Erinnerungen zu schwelgen.
Darauf bedacht, nicht hängenzubleiben, drängte sie sich zwischen den beiden Ständen hindurch. Die fragenden Blicke der Inhaber erwiderte sie mit einem höflichen Lächeln, das aussagte: Lasst die alte Dame einfach machen.
Erst als sie sicher war, dass ihr niemand mehr Aufmerksamkeit zollte, holte sie das Paket aus der Handtasche und legte es unter das vorbereitete rote Tuch auf dem Fenstersims des alten Frisörsalons.
Dann betrachtete sie für einen Moment ihre dunkelgrauen Locken in der Spiegelung des Fensters, seufzte und wandte sich um.

2. Mikolaj (aus »Hack the Planet«)

Als Allererstes stachen ihm die zwei Polizisten am Straßenrand ins Auge. Man brauchte kein Profi zu sein, um zu erkennen, dass sie sich langweilten und einfach nur versuchten, die Zeit rumzubringen.
Mikolaj schnaubte aus. Zu seiner Zeit hatten sie wirklich noch aufgepasst. Der Wochenmarkt war der größte Sündenpfuhl und wer wollte, schaffte es immer, einen zu erwischen, mochte es nur ein kleiner Taschendieb oder ein Drogenkurier sein. Letztere erkannte man schnell, wenn sie unerfahren waren und man wusste, worauf es zu achten galt. Meistens genügte es, diejenigen im Auge zu behalten, welche die Polizisten im Auge behielten.
Bei dem Gedanken zuckte Mikolaj zusammen und richtete seine Augen auf seine Füße. 
Verdammt, dachte er. 
Als müsste er es nicht besser wissen.
Der dicke Brief in seiner Manteltasche beinhaltete vielleicht keine Drogen, aber gerade legal waren die Daten auf dem USB-Stick auch nicht.
Warum hatte Suzan ausgerechnet ihn losgeschickt? Ach ja. Er war ja der Neue. Und er sollte eigentlich wissen, wie man so etwas durchzog. Auch wenn seine Zeit im Außeneinsatz schon so einige Jahre zurücklag.
Mikolaj knackste mit den Knöcheln in seinen Fingern und richtete sich dann gerade auf. Mit falschem Interesse zollte er den Marktständen die nötige Aufmerksamkeit, nickte und lächelte, wie es ein normaler Bürger nun mal so tat.
Vor einem Verkäufer blieb er ruckartig stehen. Kein Mensch interessierte sich für seine Ware, aber Mikolaj konnte seinen Blick nicht abwenden. Langsam streckte er die Hand aus und hob eine der kleinen Lokomotiven auf.
»Sind Sie ein Sammler, mein Herr?«, fragte der junge Mann hinter dem Stand.
Mikolaj  nickte langsam, auch wenn es eine Lüge war.
Sammler sind Langweiler, hatten er und sein Bruder immer gesagt. Dinge, wie elektrische Lokomotiven waren nicht da zum Sammeln. Auch nicht, wenn mal auf die Vierzig zuging.
»Diese hier hat echten Kultstatus«, brabbelte der Verkäufer drauflos und textete ihn zu mit Spezifikationen und Verkaufszahlen.
Sein Bruder hätte sich herrlich darüber aufgeregt.
Mit dem Gedanken stellte er die Lokomotive hin und drehte dem Stand wortlos den Rücken zu. Er war nicht hier, um alten Erinnerungen nachzuhängen. Er war hier, um den verdammten Umschlag loszuwerden.
Am Ende des Marktes angelangt, erkannte er auch, was Suzan ihm erklärt hatte.
»Ist nicht euer Ernst«, murmelte er, als er den Umschlag in den Schlitz der gelben Box steckte.
Ein toter Briefkasten, hatte Suzan gesagt. Gelogen hatte sie damit nicht, denn Mikolaj wusste nicht, was ein uralter gelber Briefkasten noch hier zu suchen hatte. Briefpost war schon längstens tot.

 


 

Fazit Woche 5:

Ich habe mich über die Aufgabe gefreut, da ich mal wieder etwas schreiben konnte, ohne mit tiefer mit dem Plot auseinanderzusetzen. Andererseits haben sich aber sofort neue Ideen ergeben, die ich für das Romanprojekt verwenden könnte. Nach zwei Szenen war aber die Luft draussen und ich habe es halt eben bei den beiden belassen. 

 

Nun meine Fragen an euch:  Was denkt ihr ist in Priscillas Paket? Und welche heiklen Daten trägt Mikolaj mit sich herum?

Dienstag, 03 Mai 2016 17:12

Veröffentlichung "Die Geister von Ure" und Lesung

geschrieben von

Es ist soweit! Am 1. Mai 2016 erschien "Die Geister von Ure" und beendet damit meine Reise durch Ure, die im NaNoWriMo 2013 begonnen hat. Als Print ist das Buch auf Amazon und epubli erhältlich, ausserdem sollte es in jeder Buchhandlung bestellbar sein. Als eBook findet ihr es ebenfalls auf vorher genannten Plattformen, sowie den meisten anderen auch.

Ich wünsche euch ganz viel Spass bei der Lektüre und würde mich über Feedback jeglicher Art freuen!

 

Ausserdem kann ich auch schon meine erste Lesung aus dem Roman ankündigen. An der Fantasy Basel 2016 habe ich die Freude ihn zu präsentieren. Wenn ihr vor Ort seid und Zeit habt dürft ihr gerne das Publikum bereichern! :D

Messe Basel, 07.05.2016 - 14:00 Uhr - Podium 2

 

Cover "Das letzte Artefakt"

 

Klappentext:

Glaubst du die Geschichten, die man sich in den Bergdörfern erzählt?
Über die  Geister und die Pakte, die sie mit den Menschen schließen? 
Sie beschützen die Bauern, ihr Zuhause und ihr Vieh.

Man sagt sogar, sie würden Herzenswünsche erfüllen.
Sofern man bereit ist, ihren Preis zu bezahlen.

Von seinem Dorf zum Sündenbock gemacht und vom eigenen Vater abgewiesen, verlässt Oldarn sein Zuhause, um seine begangenen Fehler gutzumachen. Für ihn beginnt eine Reise durch das Tal von Ure, die sich als gefährlicher herausstellt, als er angenommen hat. Hilfe erhält er unerwartet vom schweigsamen Jäger Exer, doch dieser verlangt eine Gegenleistung, die Oldarn auf eine blutige Spur lockt. Dabei erfährt er vieles über die Menschen und sich selbst– und über die Geister, die ihr ganz eigenes Spiel spielen.

Ein phantastischer Roman basierend auf Innerschweizer Sagen.

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Carmen Capiti ist Mitglied des Vereins Schweizer Phantastikautoren

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